European Recital
for Flute and Piano

Gieseking · Blumer · Tansman · Respighi


CD-NEUERSCHEINUNG JANUAR_FEBRUAR 2011!

Das Programm der CD vereint vier originelle Werke — darunter zwei Weltersteinspielungen — für Flöte und Klavier des frühen 20. Jahrhunderts zu einem kurzweiligen Querschnitt von Kompositionen aus der Zeit des »L‘art pour l‘art«. Jürgen Franz und Henning Lucius gestalten die Musik mit temperamentvoller Spielfreude sowie einer Fülle von Klangfarben, die beeindruckt und begeistert.

»This CD is one of the most interesting to be issued for a long time. The repertoire is very attractive. It is very well recorded and the playing is of the highest standard.
A pleasure to listen to.«

Sir James Galway, January 2011

»Alle vier Flötenwerke sind beeindruckende Beispiele einer wieder tonal und spätromantisch inspirierten Klangschönheit, die dem Zeitgeist des wirren Umbruchs entgegenzuwirken versuchte. Die beiden bekannten norddeutschen Instrumentalisten arbeiten bewusst die klassizistischen Strukturen heraus und fesseln musikalisch.«
Ensemble magazin 03/11

Jürgen Franz, Flöte & Henning Lucius, Klavier


CD-Inhalt:

Walter Gieseking (1895–1956):
Sonatine für Flöte und Klavier

Theodor Blumer (1881–1964):
Sonate für Flöte und Klavier Werk 61*

Alexandre Tansman (1897–1986):
Sonatine für Flöte und Klavier

Ottorino Respighi (1879–1936):
Sonate h-Moll für Flöte und Klavier P 110
Bearbeitung der Violinsonate von Jürgen Franz *

* Weltersteinspielung / World Premiere Recording

»»» Ausführliche Informationen, Texte, Photos, etc. im Beiheft der CD


Mit deutschem Beiheft (20 Seiten) / English booklet enclosed
Gesamtspielzeit/Total Recording Time: 73.33 | Format: 1 Audio-CD | VÖ: 01/2011
Aufnahme: 07/2010 – Neustadt/Mandelsoh, Ingmar Haas | Produzent: Andreas Ziegler
(p) & (c) 2010 SPEKTRAL | Reihe SPEKTRAL MODERN
Bestell-Nr.: SRL4-11090 | GTIN (EAN): 4260130380908


Jürgen Franz
Der in Rödermark bei Frankfurt am Main aufgewachsene Flötist Jürgen Franz begann sein Studium an der Musikhochschule Frankfurt und wechselte später an die Musikhochschule in Stuttgart, wo er in der Klasse von Jean Claude Gérard studierte.
Sein Orchester-Studium schloss er mit der Note »sehr gut« ab und beendete sein Studium in der Solistenklasse. Weitere Studien brachten ihn zu Maxence Larrieu nach Genf und zu Sir James Galway nach Luzern.
Jürgen Franz war Mitglied der Bielefelder Philharmoniker sowie der Stuttgarter Philharmoniker. Seit August 2000 ist er Mitglied im Sinfonieorchester des NDR Hamburg.
Außer Gastspielen bei Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, u.a. spielt er regelmäßig als Soloflötist mit dem philharmonischen Orchester der Mailänder Scala. Der Flötist und Piccoloflötist ist ebenfalls Mitglied im Orchester der Bayreuther Wagner-Festspiele und wurde 2006 und 2007 als Soloflötist zum Orchester »Symphonica Toscanini« eingeladen.
Er spielte u. a. mit Dirigenten wie Günter Wand, Christoph Eschenbach, Christoph von Dohnanyi, Sir Simon Rattle, Claudio Abbado, Bernard Haitink, Maris Jansons, Riccardo Muti, Lorin Maazel und Christian Thielemann zusammen.
Als Solist führten ihn Tourneen durch ganz Deutschland sowie nach Estland, Frankreich, Amerika, Japan, Ungarn und in die Schweiz. Radio-, TV- und CD-Produktionen mit den verschiedensten Ensembles und Orchestern dokumentieren seinen künstlerischen Werdegang.
Er konzertierte gemeinsam mit Sir James Galway, Boris Björn Bagger, Jean Claude Gérard, Maxence Larrieu, Davide Formisano, Henning Lucius und trat mehrfach als Solist bei europäischen Flötenfestivals auf.
Als Kammermusikpartner tritt er mit mehreren Ensembles in den vielfältigsten Besetzungen in ganz Europa auf.
Jürgen Franz unterrichtet als Dozent an der Musikhochschule Hamburg und hat eine Flötenklasse am Hamburger Konservatorium. International gibt er regelmäßig Meisterkurse und war Gastprofessor in Mailand. Er ist künstlerischer und pädagogischer Leiter der Seligenstädter-Flötentage sowie des »Klassikfestival Wendelstein«.
Weitere Infos: www.juergenfranz.com

Henning Lucius
Der Pianist Henning Lucius studierte in Hamburg bei Peter-Jürgen Hofer, Gernot Kahl und Volker Banfi eld mit Abschluss des Konzertexamens sowie in Bloomington/USA bei György Sebok und Shigeo Neriki. Entscheidende Impulse bekam er auf Meisterkursen und in der Zusammenarbeit mit Ralf Gothóni, Dietrich Fischer-Dieskau, Hartmut Höll, Christoph Eschenbach, Peter Feuchtwanger, Jörg Demus, Elisabeth Leonskaja sowie Rostislav Dubinsky, Peter Elkus und Aribert Reimann.
Er erhielt mehrere Preise und Stipendien, so beim Deutschen Musikwettbewerb. Als Dozent ist Henning Lucius an der Musikhochschule Lübeck, der HMT Rostock und am Hamburger Konservatorium tätig. Zwischenzeitlich unterrichtete er an der HdK Bremen.
Als Kursbegleiter trat er mehrfach in Erscheinung, im Fach Gesang bei Judith Beckmann, Helen Donath (Bayreuth, Stuttgart), Margreet Honig (SHMF), Thomas Quasthoff (SHMF), sowie bei Andra Darzins (Viola) und Roman Nodel (Violine).
Inzwischen ist er ein gefragter Liedbegleiter und Kammermusiker und wirkte mit bei verschiedenen Festivals, so beim Schleswig-Holstein-Musik-Festival, Brandenburg und Bremen sowie bei den Sommerlichen Musiktagen in Hitzacker.
Er musiziert in unterschiedlichsten Formationen, so auch im Klavierduo mit Matthias Veit und mit dem Flötisten Jürgen Franz. Henning Lucius konzertierte mit Dirigenten wie Claus Bantzer, Thomas Hengelbrock, Günter Jena, Mathias Husmann und Gerd Müller-Lorenz.
2008 führte ihn eine Tournee nach Japan, wo er als Gastdozent an der Geijutsu-Universität in Osaka wirkte. Rundfunkaufnahmen wie auch Fernseh- und CD-Produktionen dokumentieren seinen künstlerischen Werdegang.

EINE REISE DURCH EUROPA —
Werke des frühen 20. Jahrhunderts für Flöte und Klavier

Die Flöte ist eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit. Besaß sie in der Antike geradezu Kultstatus, wurde sie zum Standardinstrument der Gaukler und fahrenden Spielleute des Mittelalters, und im Barock fiel ihr eine führende Rolle in der Kunstmusik zu. Das Interesse an ihr nahm jedoch im 19. Jahrhundert rapide ab. Erst der Impressionismus entdeckte die Flöte neu. Danach ging von Frankreich eine Renaissance der Flötenmusik aus, in deren Kontext die vier hier eingespielten Werke gehören. Sie verbinden eine musikalische Rundreise durch Frankreich, Italien und Deutschland mit der (Wieder-)Entdeckung einiger heute weitgehend vergessener Komponisten. [...]
Auszug aus dem Booklet, Text von Wolfgang Doebel


Eine weitere CD mit dem Flötisten Jürgen Franz:
Flötentrios aus Frankreich

Eine weitere CD aus der SPEKTRAL-Reihe MODERN, mit Bezug zur »Groupe des Six«:
Poulenc _ Françaix




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