Flötentrios aus Frankreich

Damase — Pierné — Debussy





Eine besondere Kostbarkeit für Liebhaber der fränzösischen Kammermusik.
Teils in Bearbeitungen erklingen selten gehörte Werke ausgesuchter Komponisten der Romantik und Moderne, hier in der überaus reizvollen Besetzung Flöte, Violoncello und Klavier. Eine Co-Produktion mit dem NDR.

»Die Aufnahme der "Sonate en Concert" ist perfekt: Tempi, Interpretation, Technik, Tonkultur, Zusammenspiel, wirklich, man kann es nicht besser spielen. Ein sehr ehrliches Bravo an die Trio-Interpreten. Die "Sonate en Concert" wurde vor langer Zeit geschrieben [...] Tatsächlich spielt das Cello eine Art "Continuo" auf dem Beispiel der "pieces en concert" des XVIII. Jhdt.s, daher auch der Titel "Sonate en concert", manch- mal auch "Sonate de concert" übersetzt, was genau das Gegenteil von dem ist, wie der Geist des Stückes intendiert ist. [...] Herzliche Grüße, J.M. Damase« [11/2010]

»Mit Debussys Trio G-Dur präsentieren sich Franz, Göltl und Veit [...] von ihrer besten Seite. Dies gelingt ihnen durch eine herrliche Abstimmung im ersten Satz, wenn die Themen nacheinander von Flöte, Flöte und Cello und schließlich Cello präsentiert werden. Dabei zeigt sich, dass alle drei hervorragende Solisten sind, die jedoch auf die Partner eingehen und klanglich zu einem Ensemble zu verschmelzen wissen. Im Scherzo wird neben ausgeglichener Stimmbalance hohe Spritzigkeit verlangt – und hier großartig eingelöst. Dies gelingt den Musikern wunderbar [...]«
KLASSIK.COM

»Was bleiben noch für Wünsche an das musizierende Triumvirat? Zum Beispiel, wann geht es weiter mit der nächsten CD?«
Flöte aktuell
(Rezension zu finden im Menü Presse)


Jürgen Franz, Flöte
Dieter Göltl, Violoncello
Matthias Veit, Klavier


CD-Inhalt:

Jean-Michel Damase (*1928):
Sonate en Concert pour flûte, pianoforte et violoncelle ad libitum

Claude Debussy (1862–1918):
Pelléas et Mélisande
(Bearbeitung für Trio: Henri Mouton)

Gabriel Pierné (1863–1937):
Sonata da Camera
    Prélude
    Sarabande
    Finale

Claude Debussy (1862–1918):
Trio G-Dur
    Andantino con moto allegro – Allegro appassionato
    Scherzo – Intermezzo
    Andante espressivo
    Finale. Appassionato


Gesamtspielzeit / Total recording time: 59.50     (Audio-CD)
Aufnahme / Recording: Dez. 2004 | VÖ: 10.05.2007
Eine Aufnahme des Norddeutschen Rundfunks / Hauptmikrofone: Neumann SolutionD
Mit deutschem Beiheft (28 Seiten) / English booklet enclosed
Best.-Nr. SRL4-07005 / (p) & (c) 2007 SPEKTRAL / Reihe SPEKTRAL CLASSICS


Jürgen Franz, Flöte
Der in Rödermark bei Frankfurt am Main aufgewachsene Flötist studierte bei Vladislav Brunner in Frankfurt und später bei Jean Claude Gérard in Stuttgart. Weitere Studien führten ihn nach Genf zu Maxence Larrieu und nach Luzern zu Sir James Galway.
Jürgen Franz war Flötist der Bielefelder Philharmoniker und trat danach die Stelle als erster Flötist bei den Stuttgarter Philharmonikern an. Seit August 2000 ist Jürgen Franz Mitglied im Sinfonieorchester des NDR Hamburg. Als Soloflötist spielt er mit dem Philharmonischen Orchester der Mailänder Scala und der Symphonica Toscanini. Seit 2002 ist Jürgen Franz ebenfalls Mitglied im Orchester der Bayreuther Wagner-Festspiele. Er konzertiert als Solist und Kammermusiker in Europa, Japan sowie Nord- und Südamerika. Neben internationalen Meisterkursen unterrichtet Jürgen Franz eine Flötenklasse am Hamburger Konservatorium und als Gastprofessor in Mailand.
Er spielt auf einer 14kt Goldflöte von dem amerikanischen Flötenbauer J.A. Landell.
Weitere Infos auf der Homepage www.juergenfranz.com

Dieter Göltl, Violoncello
Dieter Göltl wurde 1953 in einer Musikerfamilie in Stuttgart geboren. Nach der Übersiedelung nach Kiel erhielt er 1964 dort seinen ersten Cellounterricht. Er war mehrfach Bundes-Preisträger des Wettbewerbes »Jugend musiziert«, und ein Cello- Studium in der Klasse von Prof. Arthur Troester an der Hamburger Musikhochschule schloß sich an.
Seit 1974 ist Dieter Göltl Mitglied des NDR-Sinfonieorchesters. Im selben Jahr trat er dem Brahms Quartett Hamburg bei, mit dem er ein Jahres-Studienstipendium erhielt, das ihn 1978/79 nach Cincinnati/USA zum LaSalle Quartett führte. In diesem Jahr studierte er auch bei Zarah Nelsova an der Universität Cincinnati.
Mit dem Brahms Quartett, dem er 20 Jahre lang angehörte, bereiste Dieter Göltl die USA, Deutschland, Frankreich, Italien, Holland, Japan, Korea und Polen. Außerdem spielte er in verschiedenen Formationen Kammerkonzerte, u.a. mit dem Cleveland Quartett, dem Berliner Streichquartett und dem Prazak Quartett.
Seit 1996 ist er Cellist des INOROG-Trios.
Er spielt ein Violoncello von Simone Fernando Sacconi.

Matthias Veit, Klavier
Matthias Veit studierte Klavier bei Gernot Kahl, Gesang bei Susanne Korzuscheck und Peter Elkus und fand schon frühzeitig Beachtung als Lied- und Instrumentalbegleiter.
Nach Meisterkursen u.a. bei Ralf Gothòni, Christoph Eschenbach u. Dinorah Varsi, mehreren Auszeichnungen und Stipendien begann seine intensive Konzerttätigkeit im In- und Ausland. 1992 erhielt er den Gundula-Janowitz-Preis des Internationalen Schubert-Wettbewerbs in Graz. Es folgten u.a. die Interpretationskurse mit Dietrich Fischer-Dieskau, Liederabende mit Franz Grundheber, ebenso wie Einladungen zu renommierten internationalen Festivals und Konzerte als Lied- und Instrumental-Partner von Giora Feidman, Angela Denoke, Andreas Schmidt, Hanna Schwarz u.v.a.
Zu seinen solistischen Auftritten zählen auch Konzerte als Sänger (u.a. selbstbegleitet z.B. beim Schleswig-Holstein-Festival 1996 und 1998). Seit 1996 erfolgten Einladungen als Meisterkursdozent zu den Internationalen Festspielen in Savonlinna/Finnland, als offizieller Begleiter u.a. beim ARD-Wettbewerb München und Lehrtätigkeit an den Hochschulen Hamburg (Interims-Professur 1997–99), Bremen (2001–03), Lübeck (seit 1999) und Rostock (seit 2006); zahlreiche Rundfunk-, CD- und TV-Produktionen.


Eine weitere CD mit dem Flötisten Jürgen Franz:
European Recital for Flute and Piano

Eine weitere CD mit dem Pianisten Matthias Veit:
Lieder einer Reise


Weiterführende Informationen: Deutsche Gesellschaft für Flöte e.V.




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Die meisten Titel sind auch als Download erhältlich, z.B. über iTunes.

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